BIOPETROL INDUSTRIES AG
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BIOPETROL seit heute im Entry Standard

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21. November 2005. Die BIOPETROL INDUSTRIES AG ist seit heute im neuen Qualitätssegment „Entry Standard“ der Deutschen Börse notiert.

Christoph Dicks, Chief Executive Officer (CEO): „Mit dem Emissionserlös von 57,4 Millionen Euro werden wir unsere Wachstumsstrategie finanzieren. Mit einem klar fokussierten Geschäftsmodell sind wir schon heute in Deutschland bestens positioniert und wollen mittelfristig zu den Top fünf Anbietern von Biodiesel in Europa zählen.“

Verfünffachung der Produktionskapazität bis 2008
Aktuell stellt die BIOPETROL INDUSTRIES AG am Standort Schwarzheide in Brandenburg rund 150.000 Tonnen Biodiesel sowie 30.000 Tonnen Pharmaglycerin pro Jahr her. Dicks: „Bis zum Jahr 2008 wollen wir in der BIOPETROL-Gruppe eine Gesamtkapazität von rund 750.000 Tonnen Biodiesel sowie 70.000 Tonnen Pharma-glycerin jährlich aus vier Produktionsstandorten erreichen.“ Das zweite Werk in Rostock wird bereits gebaut, ein drittes ist in Deutschland sowie ein viertes in Benelux vorgesehen.

Durch die geplanten Standorte werden die wichtigen Regionen in Mittel-, Ost- und Nord-Europa erschlossen und die Kundenbasis verbreitert. „Wir setzen auf direkte Anbindung an Seehäfen, Wasserstraßen, Schienennetz und Autobahnen sowie auf Nähe zu den Standorten der Mineralölindustrie“, so Dicks weiter. Gleichzeitig bleibe der Fokus auf Produktion und Vertrieb mit höchsten Qualitätsansprüchen. „Unser Biodiesel erfüllt die strenge Norm DIN EN 14214 und unser Pharmaglycerin, ein Koppelprodukt bei der Biodieselproduktion, hat das Kosher-Zertifikat.“

BIOPETROL INDUSTRIES mit positivem Nachsteuerergebnis zum 30.9.2005
In den ersten neun Monaten 2005 erzielte die BIOPETROL-Gruppe einen Konzernumsatz (pro forma) von 57,20 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 3,97 Millionen Euro, das entspricht einer EBIT-Marge von 6,9 Prozent. Das Nachsteuer-Ergebnis erreichte 2,22 Millionen Euro.

Wachstumsmarkt Biodiesel
In Europa soll die Jahreskapazität laut Frost & Sullivan von derzeit rund 2,6 Millionen Tonnen (2,0 Mrd. Euro Umsatz) bis zum Jahr 2011 auf knapp 10 Millionen Tonnen (8,5 Mrd. Euro Umsatz) steigen. In Deutschland wurde 2004 mit 1,2 Millionen Tonnen Biodiesel 40mal mehr Kraftstoff aus nachwachsenden Pflanzen verkauft als noch vor zehn Jahren, meldet die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP).

CEO Christoph Dicks: „Mineralischer Diesel und Biodiesel sind keine Konkurrenzprodukte mehr, sie ergänzen einander.“ Herkömmlichem Diesel dürfen derzeit bis zu fünf Prozent Biodiesel beigemischt werden. Diese Quote soll sich nach Plänen der Europäischen Union (EU) in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. In Österreich besteht seit Oktober 2005 eine Beimischungspflicht von 2,5 Prozent, in den Niederlanden ab 2007 zwei Prozent.

Die Zentrale der BIOPETROL INDUSTRIES AG befindet sich im schweizerischen Zug, ein Zentrum des internationalen Mineralölhandels in Europa. Die 100-prozentige Tochter BIOPETROL INDUSTRIES GmbH in Düsseldorf steuert Vertrieb, Beschaffung, Technik, Produktion und Logistik.

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